And yet another survey shows that women have become a major part of the global workforce but seem to disappear in top management positions. The survey by Bain & Company identifies three hurdles on the way to gender parity: a perception gap, the problem of balancing family & career and commitment of companies to gender parity.[DE]
Ähnliche Ergebnisse wie der Bericht des DIW, zeigt auch eine Studie von Bain & Company. Frauen sind in immer stärkerem Ausmaß in der Arbeitswelt vertreten. In den USA machen Frauen 50% aller Arbeitnehmer aus und verkrafteten die Wirtschaftskrise besser als ihre männlichen Kollegen. 75% aller Jobs wurden von Männern verloren.
Was jedoch passiert, wenn man den Blick auf höhere Führungsebenen richtet, formuliert der Bericht von Bain & Company als Verschwinden oder Verdampfen. Frauen sind dort einfach nicht anzutreffen. Als Grund nennt der Bericht fehlende Programme für Mitarbeiter, die von einer Auszeit in ihren Beruf zurückkehren.
Im Zentrum der Befragung stand die Frage, warum Unternehmen weibliche Talente nicht in Top Management Positionen befördern. Die Ergebnisse zeigen, dass drei Hürden den Weg zu einer Geschlechtergleichheit versperren.
1. Eine unterschiedliche Wahrnehmung der Gleichheit zwischen Männern und Frauen.
Die Befragung zeigt, dass etwa doppelt so viele Männer der Meinung sind, Frauen haben die gleichen Chancen in Top-Management-Positionen befördert zu werden, wie sie. Männer nehmen also eine stärkere Gleichheit der Chancen wahr, als Frauen.
2. Die Balance zwischen Kind und Karriere
Auch wenn mittlerweile einige Männer zu Hause bleiben, um sich um die Kinder zu kümmern, sind es doch zum Großteil Frauen, die dieser Doppelbelastung standhalten müssen. Frauen tendieren eher dazu, Kompromisse in ihrer Karriere einzugehen, arbeiten Teilzeit, von zu Hause oder nehmen Elternzeit.
3. Unternehmen und Organisationen müssen eine nachhaltige Verpflichtung zur Geschlechtergleichheit eingehen
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die meisten Mitarbeiter mit den aktuellen Maßnahmen und Programmen zur Geschlechtergleichheit nicht zufrieden sind.
Unternehmen müssen den aktuellen Stand sowie die Entwicklung messen, um die Situation verbessern zu können.
Um diese Hürden zu bewältigen schlägt die Studie zwei Lösungsansätze vor.
- Geschlechtergleichheit muss zu einem strategischen Unternehmensziel werden, dass gemessen, beobachtet und nachgebessert wird.
- Unternehmen müssen flexible Karrierewege und Beförderungsmaßnahmen entwickeln und sicherstellen, dass Mitarbeiter, die eine Auszeit nehmen, nicht dafür bestraft werden.
Der Nutzen, den Unternehmen aus Geschlechtergleichheit ziehen können, ist auf diesem Blog bereits bekannt: Reduzierte Kosten, ein größerer Talentpool sowie nachhaltiger Erfolg und Wachstum.
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