For years, women fought for the equality of women and men. Many improvements have been made, others, for example equal payments, are still to come. Did the fight for equality lead to a superwoman complex? A superwoman complex is the constant need of women to prove that their as good, or even better, then men. For their career this competitive behavior can be beneficial. But often this behavior spills over into the private lives of women. [DE]
In dem Artikel von Kia Abdullah, durch den wir auf die „Career women make bad mothers“ Kampagne aufmerksam wurden, wird über ein Phänomen diskutiert, dass sich unter eben genau diesen Karrierefrauen finden lässt, der „Superwoman Komplex“. Darunter versteht sie den ständigen Drang ambitionierter, erfolgreicher und talentierter Frauen, sich gegenüber Männer beweisen zu müssen. Superwomen wollen zeigen, dass sie genauso gut, wenn nicht besser, als Männer sind. Für dieses Ziel scheint jedes Anzeichen von Abhängigkeit, Schwäche oder Nachgiebigkeit hinderlich zu sein.
Im Berufsleben mag das zutreffen, vor allem, weil Frauen noch immer schlechter bezahlt werden, als ihre männlichen Kollegen. Häufig wird dieses kämpferische Verhaltens von den Frauen jedoch ins Privatleben übernommen, kritisiert Kia Abdullah. Frauen haben so lange für ihre Gleichstellung gekämpft, dass sie, wenn sie endlich Beruf und Familie vereint haben, nicht einfach abschalten und zufrieden sein können. Sich zurückzulehnen und einem Mann die Kontrolle zu überlassen, sogar dem eigenen Partner, wird als Rückschritt verstanden. Aggressives Verhalten und Machtkämpfe gehören aber nicht ins Privatleben, meint Kia Abdullah.
Sind Frauen zu einem ewigen Kampf für ihre Gleichstellung verdammt? Oder müssen sie ihre Position erst noch festigen, um zukünftigen Generationen den Weg zu erleichtern?
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