If you ask women nowadays if they believe in the ideas of feminism most of them will start nodding. But if you ask them if in reverse they are so called feminists they will start shaking their heads: “No, by no means!”
Most young women believe in equal rights for women and men. For them it’s a matter of course to go to school, university and have a career. The opportunities young women have are due to their mothers and grandmothers who fought as feminists for equal rights.
Nowadays the word feminist often has bad connotation. For the majority of people, a feminist is an angry, ugly woman who doesn’t seek gender equality, but domination. However, this is slowly changing. A new generation of feminists is emerging. Their goal: Making the final step towards gender equality. [DE]
Fragt man heute eine junge Frau, ob sie an die Gleichberechtigung von Mann und Frau glaubt, wird die Antwort ohne Zweifel „ja“ lauten. Für die Frauen jüngerer Generation besteht kein Zweifel daran, dass sie wählen oder zur Schule gehen dürfen. Sie äußern offen ihre Meinung (z.B. auf Blogs), spielen in Sport-Teams und machen in Deutschland sogar die Mehrzahl der Abiturienten und Studenten aus. Diese, fast unbegrenzten, Möglichkeiten, ihr eigenes Leben zu gestalten, verdanken die Frauen unserer Zeit zu einem Teil ihren Müttern und Großmüttern, die für diese Rechte noch kämpfen mussten.
Dennoch, fragt man heute junge Frauen, ob sie sich selbst als Feministin bezeichnen würde, wird die Antwort nicht umgehend „ja“ lauten.
Diese Beobachtungen hat Guardian.co.uk Autorin Chloe Angyal in Amerika gemacht, aber sie lassen sich ebenso auf Deutschland übertragen.
Verraten die Frauen von heute ihre Vorfahrinnen, indem sie das Wort Feministin ablehnen?
Die Ideen des Feminismus teilt fast jede moderne Frau, sie sind fast selbstverständlich geworden. Allerdings hat der Feminismus keinen guten Ruf. Die Allgemeinheit verbindet mit einer Feministin eine wütende Frau, die nicht Gleichstellung, sondern Dominanz anstrebt. Wer sich Feministin nennt, bekommt schnell diesen Stempel aufgedrückt.
Allerdings macht der Feminismus derzeit einen Wandel durch. Mehr junge Frauen tragen diesen Titel wieder mit Stolz und führen fort, was ihre Vorgängerinnen begonnen haben. Und auch die feministische Bewegung hat erkannt, dass sie junge Frauen braucht.
Solange Frauen nicht genauso bezahlt werden, wie ihre männlichen Kollegen und nur 2 % aller Management-Positionen ausmachen, reicht es eben nicht aus, nur die Idee des Feminismus gut zu finden.
Vielleicht braucht es eine neue Generation Feministinnen, um den letzten Schritt zu machen. In Amerika gibt es bereits mehrere feministische Online-Communities, die sich speziell an junge Frauen wenden.
Was meinen Sie? Brauchen wir auch hierzulande eine neue Generation Feministinnen, die klar sagen: Ja, ich bin eine Feministin, um den letzten Schritt zur Gleichstellung von Mann und Frau voran zu treiben?
Tags: Diversity, equality, Feministen, feminists, Gleichberechtigung, Henkel, women











[...] This post was mentioned on Twitter by Helga Hansen, Nele Tabler. Nele Tabler said: Ich dachte, bei denen geht es nur um Seife
Henkel Global Diversity "Ich bin keine Feministin…aber was?" http://bit.ly/c2A0ad [...]