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Men and Women think differently / Männer und Frauen denken anders

Why are there only few women in management positions in Germany? There is no satisfying answer to that question. Every scientist, women and economist have their own answer.

The American neurobiologist Dr. Louann Brizandine gained attention for her approach to the problem. In an interview with the German newspaper FAZ she explains: The male brain works fundamentally different from the female brain. The working world was created by men and for men. Women clearly have the brains to make it to the top. But their brain doesn’t fit in the economy world. But why? What is the difference that makes it so difficult for women to fit in with the male-dominated top-management?

According to Brizandine, the female brain works emotionally while the male brain is more focused on solutions. This leads to misunderstandings. To use the potential of women for the economy, this difference must be recognized. However, Dr. Brizandine was widely criticized for her approach. [DE] 

Warum gibt es in Deutschland nur so wenige Frauen in Führungspositionen? Eine befriedigende Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Viele Forscher, Frauen und Ökonomen haben ihre eigene Erklärung. Die Antwort der amerikanischen Forscherin Louann Brizedine erregte kürzlich die Gemüter. Sie behauptet: Das Hirn, eine Führungsposition auszufüllen, haben Frauen selbstverständlich. Es passt jedoch nicht in bestehende Strukturen. Die Berufswelt ist auf die Gehirne der Männer ausgerichtet.

Brizendine vertritt die These, dass männliche und weibliche Gehirne grundlegend verschieden arbeiten. Die FAZ interviewte Frau Brizendine zu ihrer Theorie.

Im Interview erklärt sie, dass die Struktur der Arbeitswelt von Männern für Männer geschaffen wurde und somit deren Denkweise widerspiegelt. Frauen denken anders, passen in diese Struktur nicht hinein und fühlen sich dadurch entmutigt. Auch die Entscheidung, sich um ihr Kind kümmern zu wollen, statt die Karriereleiter bis ganz oben zu erklimmen, sei durch das Gehirn gesteuert.

Spätestens jetzt fragt man sich: Was genau sind denn die Unterschiede in der Funktionsweise?

Frau Brizandine erklärt, dass Forscher zwei Gefühlssysteme in unserem Gehirn vermuten, die von Männern und Frauen unterschiedlich genutzt werden.

Kommunizieren nun zwei Menschen miteinander, wird zuerst das emotionale Gefühlssystem aktiv, das uns hilft, sich in die Lage des Gegenübers hineinzuversetzen. Der Unterschied besteht nun darin, dass Männer schneller auf Analyse und Problemlösung schalten. Dadurch entstehen augenblicklich Probleme, weil Frauen sich nicht ernst genommen und unverstanden fühlen.

Ein weiterer Unterschied: Es ist bekannt, dass wir zwei Gehirnhälften haben. Männer neigen dazu, bei der Lösung eines Problems nur eine Seite des Gehirns nutzen, während Frauen beide Hälften aktivieren. Dadurch beziehen sie mehr Aspekte in ihre Überlegungen ein, während Männer fokussierter denken. Welche Denkweise besser ist? Keine! In ihrer Kombination sind beide Denkweisen am stärksten.

 Frau Brizandine betont, wie wichtig es sei, die unterschiedlichen Funktionsweisen männlicher und weiblicher Gehirn endlich zu erkennen, um das Potential der Frauen für die Wirtschaft zu nutzen. In ihren weiteren Empfehlungen hält sich Frau Brizandine dann an bekannte Maßnahmen. Eine Frauenquote solle helfen, die weibliche Denkweise und Kommunikationskultur in den Führungsetagen zu etablieren.

Männer und Frauen denken anders. Das war Ihnen schon immer klar. Aber liegt die Erklärung der Männerdominanz und der Frauenreaktanz in der Wirtschaft tatsächlich im unterschiedlichen Denken?

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