Which chronotype are you? Are you a morning- or an evening-person? Chronotypes are our natural preference for a certain time of the day. They are mostly determined by our genes. Both types have their strengths and for a balance, we need to coordinate them. However, morning people are often perceived as more active and successful than evening people who tend to be seen as lazy and loafing. This is, of course, a prejudice, because both sides have their qualities. Evening people are said to be more creative, intelligent and humorous, while morning people tend to be more optimistic, proactive and conscientious. Nevertheless, new research concludes that morning people are more likely to succeed in their careers. Entrepreneur Christopher Coleridge agrees that morning is the best time to make decisions. On the other hand: creativity is the basically need of advertising agencies and the best ideas often were born late at night. The preference for mornings or evenings also depends on the phase of life and age. Young people prefer to work in the evening. People with families want to leave their office on time. People over 50 are more morning-types. But thanks to diversity – all early-bird-singers and late-at-night-creatives are welcome at Henkel to get the best out of it. [DE]
Sie kennen das sicherlich auch. Entweder stehen Sie gerne früh auf, sind hellwach und sitzen voller Tatendrang vor 8 Uhr am Schreibtisch. Oder Sie laufen erst wirklich zu Hochtouren auf, wenn die ersten Kollegen schon das Büro verlassen. Sie sind entweder ein Morgenmensch oder ein Abendmensch. Das geht uns allen so, denn es wurde von der Natur in unseren Genen festgelegt
Forscher haben jetzt herausgefunden, dass die Morgenmenschen tendenziell als erfolgreicher und aktiver eingeschätzt werden. Abendmenschen hingegen werden schnell als faule Trödler eingestuft. Auch Sprichwörter wie „der frühe Vogel fängt den Wurm“ oder „Morgenstund hat Gold im Mund“ loben die Frühaufsteher.
Allerdings zeigen Studien, dass Abendmenschen oft kreativer, humorvoller und extrovertierter sind. Morgenmenschen hingegen sind optimistischer und gewissenhafter. Um das Leben im Gleichgewicht zu halten, werden beide Seiten benötigt.
Eine neue Studie von Christoph Randler, Biologieprofessor an der Universität Heidelberg, zeigt jedoch, dass Morgenmenschen beruflich erfolgreicher sind, da sie mehr Eigeninitiative zeigen. In einer Umfrage unter 367 Studenten befragte er Morgen- und Abendmenschen. Die Resultate zeigten, dass die Morgenmenschen unter ihnen bessere Noten hatten und später bessere Jobs bekamen.
Auch der Unternehmer Christopher Coleridge stimmt zu, dass Morgen die beste Zeit ist, um wichtige Entscheidungen zu treffen. Er erinnert sich jedoch an den Beginn seiner Karriere in einer Werbeagentur. Dort wurden kreative Ideen meist abends entwickelt. Gerade für junge Menschen ist dieser Arbeitsrhythmus geeignet. Menschen mit Familien hingegen möchten einen geregelten Arbeitsablauf, der es ihnen erlaubt, möglichst früh nach Hause zu gehen.
Kann man sich denn selbst vom Abend- zum Morgenmenschen ändern, um etwas von der Energie der Morgenmenschen für sich zu nutzen? Randler sagt es ist möglich, aber sehr sehr schwer. Allerdings ändert sich die Tendenz zur Morgen- oder Abendaktivität im Lauf des Lebens von allein. In ihren 20ern tendieren Menschen dazu, abends leistungsfähiger zu sein. Zwischen 30 und 50 ist der Anteil zwischen Morgen- und Abendmenschen ausgewogen. Ab 50 finden sich mehr Morgenmenschen.
Aber ist es wirklich so, dass Morgenmenschen als erfolgreicher angesehen werden und es oft auch sind? Vielleicht spielen die beschriebenen Lebensphasen dabei eine Rolle, da Erfolg manchmal auch seine Lebenszeit benötigt. Wie auch immer. Durch die Diversity Brille betrachtet steht auf jeden Fall fest: Wir brauchen eine gute Mischung von morgendlichen Wurmfängern und abendlichen Kreativen.
Was für ein Tageszeitentyp sind Sie?
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In Dänemark scheint es bereits seit einigen Jahren eine recht große “Eulen”-Bewegung zu geben. Unter anderem wurden dort schon eine Eulen-Schulklasse (Unterrichtsbeginn 12:30) und Eulen-Arbeitsverträge (Arbeitsbeginn 10:00) initiiert.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,474934,00.html