On tuesday evening the ZDF-show „37 Grad“ reported about women who earn more money than their husbands. At Henkel we actively support women to have a successful career, therefore this show was interesting for us. Just a few years ago the gender roles were clearly seperated: the man was the bread-earner. Women mostly worked part-time, if they worked at all. But the times have changed and nowadays it’s not a rarity that women earn more money than their husbands. In every tenth househould, women take the financial responsibility.
The TV-show pursued the questions how couples deal with the situation and how the gender roles are being re-defined. Three different couples were introduced, all of them with a different background. Two of the three men lost their jobs, whereby their wives became the sole earners. The men didn’t feel very comfortable about their situations and suffered from self-doubt. However, it is another situation, if both have a job but the woman earns more money. This was the case for the third couple. The man who stays at home and takes care of the children said: I have never felt better in my life. The TV-show demonstrated that there is a new generation of men, who enjoy staying at home and taking care of the children without feeling unmanly.[DE]
Vergangenen Dienstag zeigte das ZDF-Format 37 Grad einen interessanten Beitrag zum Thema „Wenn sie mehr verdient als er“. Da wir im Diversity Management bei Henkel den Erfolg von Frauen explizit fördern, war der Beitrag sehr spannend für uns.
Vor nicht vielen Jahren war die Rollenverteilung deutlich getrennt: Der Mann war der Ernährer der Familie. Frauen arbeiteten, wenn überhaupt, nur halbtags und verdienten deswegen deutlich weniger als ihre Männer.
Vor dem Hintergrund, dass immer mehr Hochschulabsolventinnen Frauen sind, kann es jedoch nicht verwundern, dass Frauen heutzutage immer häufiger mehr verdienen als ihre Männer. Mittlerweile übernehmen in jedem zehnten deutschen Haushalt Frauen die finanzielle Verantwortung. Die ZDF-Sendung beschäftigte sich mit den Fragen wie Partner damit umgehen und wie die Rollen neu verteilt werden.
Die Sendung zeigte drei verschiedene Paare, bei denen sich der Mann um den Haushalt und die Kinder kümmert, während die Frau zur Arbeit geht. Dadurch wurde klar: jedes Paar hat einen anderen Hintergrund und jedes Paar geht mit der Situation anders um.
Bei zwei der drei Paare verlor der Mann plötzlich seine Arbeitsstelle, wodurch die Frau automatisch zur Hauptverdienerin wurde. Das dritte Paar entschied sich ganz bewusst für diese Form der Rollenverteilung. Sind beide Partner berufstätig und die Frau hat ein höheres Einkommen, muss überlegt werden, wer sich um Haushalt und Kinder kümmert und wer hauptsächlich das Geld verdient.
Doch wie gehen Männer damit um, von ihrer Frau finanziell abhängig zu sein? Fühlen sie sich deswegen weniger männlich?
Während ein Ehepaar die Frage nach dem Chef-Sein ganz klar mit „wir teilen alles 50:50“ beantwortet, lautet das Statement einer anderen Frau: Ich arbeite, ich verdiene, ich bezahle. Ihr Mann verlor seinen Job und ist seitdem arbeitssuchend. Wohl fühle er sich in dieser Situation überhaupt nicht. Irgendetwas sei falsch, erzählt er im Interview. Seine Frau hingegen wundert sich. Frauen haben jahrhundertelang von dem Geld ihrer Männer gelebt. Dreht man dieses Verhältnis jedoch um, gibt es einen Aufschrei. Eigenartig, findet sie.
Auch die Frage nach der Männlichkeit wurde sehr unterschiedlich beantwortet. Während ein Familienvater von vier Kindern seine Männlichkeit nicht über seinen Beruf definiert, fühlten sich die beiden anderen Männer nicht wohl in ihrer Situation.
Eines zeigte die Sendung ganz klar: Es gibt eine neue Generation Väter, die gerne zuhause bleiben, um sich um die Kinder zu kümmern und sich dabei nicht unmännlich fühlen. Im Gegenteil, der Familienvater von vier Kindern behauptete, nie glücklicher gewesen zu sein.
Wird ein Mann jedoch durch Arbeitslosigkeit in die Rolle des Hausmanns gezwungen, beginnt er, an sich selbst zu zweifeln. Ebenso gibt es eine neue Generation Frauen, die finanziell unabhängig sein möchte und gerne die Verantwortung für ihre Familie trägt.
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