D&I@Henkel

 

Diversity & Inclusion bei HENKEL
Diversity & Inclusion bei Henkel ist gelebte Vielfalt im Unternehmen. Vielfalt der sichtbaren und unsichtbaren Persönlichkeitsmerkmalen eines jeden Einzelnen; aber auch Vielfalt der Kunden, Lieferanten, Produkte und Henkel Standorte. Sie alle zusammen sind die Basis des Erfolges von Henkel.

Die bewusste Aktivierung des Mitarbeiterpotenzials bietet gleichermaßen Freiraum zur Entfaltung von Kreativität, Innovationsbereitschaft und Leistungsmotivation. Das nachhaltige Ergebnis von gelebter Vielfalt bei Henkel ist eine Unternehmenskultur der Wertschätzung und des Respekts.

Vielfalt macht stark
„Wir wollen die besten Teams. Unabhängig von Alter, Geschlecht und Nationalität der Teammitglieder.“ (Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender)

Dieses Zitat von Henkel’s Vorstandsvorsitzenden Kasper Rorsted verdeutlicht das eindeutige Bekenntnis zur Leistungsorientierung im Unternehmen. Stellen werden ausschließlich nach erbrachter Leistung, Kompetenz und Potenzial besetzt.

 

Implementierung von D&I@ HENKEL
Henkel hat sich bewusst gegen die Einführung von Quoten zur Durchsetzung der Diversity Strategie entschieden. Die Implementierung beruht vielmehr auf dem Facettenreichtum der Management Methode selbst. Dabei führt eine fallweise Analyse der Rahmenbedingungen zu einer angepassten Implementierungsstragie jedes einzelnen Bereichs – weltweit.

Im März 2009 hat der Vorstand eine Konzernrichtlinie für den Bereich Diversity & Inclusion verabschiedet. Sie gibt den Rahmen eines weltweit gültigen Standards für D&I Aktivitäten bei Henkel vor. Diese Richtlinie wurde u.a. in Zusammenarbeit mit den internationalen Diversity Botschaftern entwickelt (D&I Ambassadors), die sich lokal und regional um die vielfältigen Belange des Unternehmens weltweit kümmern.

Zur Vermittlung eines Diversity-Basis-Know-Hows bietet Henkel seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Trainings, Workshops und Coachings an. Ebenso sind Diversity Inhalte Bestandteil existierender Seminare; ergänzende Kommunikationsmittel (Broschüre, Inter- und Intranet, web 2.0 Medien sowie Berichte in der Mitarbeiterzeitschrift und Henkel Online) informieren zusätzlich über aktuelle Maßnahmen, Entwicklungen und Termine.

 Frauen bei Henkel
Im Jahr 2009 waren bei Henkel rund 50.000 Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 32 Prozent Frauen und 68 Prozent Männer. Der Anteil der Frauen in Führungspositionen hat sich in den Jahren von 2003 bis 2009 von 21,9 Prozent auf 27 Prozent gesteigert. Damit liegt Henkel über dem Durchschnitt der Deutschen Industrie. Ziel des Unternehmens ist es, diesen Wert weiterhin zu verbessern, denn gerade in höheren Managementpositionen wird der Anteil von Frauen immer geringer.

Henkel ermöglicht seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schon jetzt eine Vielzahl an flexiblen Arbeitsmöglichkeiten (Teilzeitarbeit, Telearbeit, Job-Sharing, Home Office) und bietet Gleit- und Vertrauensarbeitszeit an. Das Weiterbildungsangebot von Henkel kann von Eltern in Elternzeit genauso genutzt werden, wie das Online Portal „Click & Learn“. Ein Elternzeitpass begleitet die Henkel Mitarbeiter in Elternzeit und gewährleistet einen kontinuierlichen Kontakt mit dem Unternehmen. Ziel des Elternzeitpasses ist es, den Widereinstieg für Arbeitnehmer und Vorgesetzte zu harmonisieren.

Am Standort Holthausen haben 2006 Frauen in Führungspositionen das Frauennetzwerk „Women in Leadership“ gegründet. In vier Arbeitsgruppen steuern die Damen verschiedene Projekte und leisten einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Frauenquote in Managementpositionen. So wird 2010 auf Initiative des Netzwerkes ein Mentoringprogramm für Führungsfrauen am Standort Holthausen starten. Ebenfalls geplant sind Trainings- und Coachingmaßnahmen für Frauen und Männer zur Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses.

Henkel America betreut weitere vier Frauennetzwerke mit ähnlichen Themenschwerpunkten.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Für Henkel ist eine familienorientierte Personalpolitik gleichsam Leistungs- wie  Erfolgsmotivator. Um qualifizierte Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden, ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein weiterer, elementarer Bestandteil im Bestreben, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen.

So bietet Henkel in zwei Kindertagesstätten 91 Betreuungsplätze für Kinder im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren an. Außerdem besteht eine Kooperation mit einem Familienservice, der Dienstleistungen im familiären Umfeld vermittelt.

Die Abteilung Soziale Dienste steht den Henkel Mitarbeitern in Beratungs- und Vermittlungsfragen zur Seite. Sie unterstützt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Fragen zu pflegebedürftigen Familienmitgliedern (Elder Care). Außerdem gibt es Seminarangebote zur Harmonisierung der Work-Life-Balance.

Henkel verfügt am Standort Holthausen zudem über einen Arbeitskreis „Familie und Beruf“. Hier werden Lösungs- und Verbesserungsvorschläge im relevanten Themenbereich erarbeitet.

 

Auszeichnungen
Am 1. April 2008 hat Henkel in Berlin eine gemeinsame Erklärung zum „Erfolgsfaktor Familie“ unterzeichnet. Mit dieser öffentlichen Verpflichtung betont Henkel erneut den hohen Stellenwert, den die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Unternehmen hat. Beim Unternehmenswettbewerb „Erfolgsfaktor Familie“ gehörte Henkel 2008 zu den besten zehn Großunternehmen bundesweit.

Henkel’s Familienfreundlichkeit wird auch von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung bestätigt. Deren Zertifikat zum „Audit Beruf und Familie“ erhielt Henkel Ende November 2007. Das Audit – unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen – hat sich zu einem Gütesiegel familienbewusster Personalpolitik entwickelt.

Henkel war zudem bei den Erstunterzeichnern der Charta der Vielfalt und engagiert sich weiterhin im Beirat der Charta zur Weiterentwicklung und Nachhaltigkeit der Inhalte.

Im September 2008 wurde Henkel mit dem „Victress Award“ für besonders frauenfreundliche Personalpolitik ausgezeichnet.

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