Last week the study “Having babies in Germany” commissioned by Milupa was published. For this study about 1000 young women have been interviewed, amongst them mothers, pregnant women and also women without children.
Results showed that young women feel the pressure to cope with different roles: they want vocational success, being a loving and relaxed mother and at the same time attractive for men respectively their husbands. To cope with all these demands is nearly impossible and therefore young mothers are often troubled by a guilty conscience.
This also seems to be an important reason that more and more women decide against children. About 61 percent of the interviewees said, that children are valuable and that it’s the mothers’ role to advance them. According to the authors of the study the point in time to get children is going to be postponed more and more backwards because women are afraid that they can’t manage the challenges.
But also financial aspects are important for the decision for or against children: 58 percent of the interviewed women said, that children are a cost factor that one must be able to afford. Also women demanded better reintegration after maternity leave and more childcare opportunities.
Therefore we at Henkel introduced a maternity leave passport for pregnant women or men who are leaving the enterprise to take care of their children. Beside important information on legislation, dates and deadlines the passport contains meeting suggestions with mentors or line managers of their former department. By that women and men as well as the superiors stay in contact and can discuss on the job return early in the beginning of this process.
Additionally we have two company workplace nursery schools for about 115 children from six months to six years with attractive opening hours: from 7.30 a.m. to 6 p.m. This time zone enables to realize a full time engagement as well as part time solutions.
The last support we can give to women and men in maternity leave is to join the parent’s network we founded in summer this year. This network is meant to exchange experiences, to improve work-life-opportunities as well as to support each other and organize some family oriented events.
However, although these measures are valuable and important, on social aspect has to be improved as well: the social pressure on perfect moms in Germany.
Do you have children? What are your experiences? What should your personal employer of choice offer in terms of work-life-balance opportunities? [DE]
In der vergangenen Woche erschien die von Milupa in Auftrag gegebene Studie „Kinderkriegen in Deutschland“ . Im Rahmen dieser Studie wurden insgesamt 1000 junge Frauen befragt, darunter Mütter, Schwangere und auch Frauen, die (noch) keine Kinder haben.
Die Ergebnisse der Studie zeigen dabei, dass sich junge Frauen einem hohen Druck ausgesetzt sehen, mehreren Rollen gleichzeitig gerecht zu werden: Die Frauen wünschen sich beruflichen Erfolg, wollen eine gelassene und liebende Mutter sein, dabei jedoch auch körperlich attraktiv. Diesen Ansprüchen allen gleichzeitig gerecht zu werden ist in der Realität jedoch äußerst schwer und so plagen viele Mütter vor allem ein schlechtes Gewissen und eine innere Zerrissenheit.
Genau dies scheint ein wichtiger Grund dafür zu sein, dass sich immer mehr Frauen gegen Kinder entscheiden. So äußerten 61 Prozent, dass Kinder eine Kostbarkeit seien und es Aufgabe der Mütter sei, diese optimal zu fördern. Der ideale Zeitpunkt Kinder zu kriegen, werde daher aus purer Angst den gesellschaftlichen Ansprüchen nicht gerecht zu werden, immer weiter hinausgeschoben, so die Macher der Studie.
Jedoch spielen auch finanzielle Aspekte eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für oder gegen Kinder: Etwa 58 Prozent der befragten Frauen äußerten, dass Kinder ein Kostenfaktor seien, den man sich erstmal leisten können müsse. Auch forderten die Frauen, dass Wiedereinstiegschancen nach der Babypause sowie die Ganztagesbetreuung von Kindern verbessert werden müssten.
Wir, bei Henkel, unterstützen daher werdende Mütter, oder Väter, die in Elternzeit gehen, mit dem so genannten Elternzeitpass. Dieser Pass beinhaltet mit viel Wissenswertem rund um die Elternzeit, Antragsfristen, Rechten und Pflichten auch eine lose Vorgabe in regelmäßigen Abständen Kontakt mit dem Unternehmen bzw. der Abteilung zu halten. So verliert man sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht aus den Augen, bleibt im Geschehen und macht für die Abteilung den Wiedereinstieg planbar.
Die zwei betriebseigenen Kitas bieten zudem rund 115 Betreuungsplätze, schon für Kinder ab sechs Monaten. Auch die Öffnungszeiten bieten genug Freiraum, um seine Arbeit in Teil- oder Vollzeit nachgehen zu können.
Das im Sommer gegründete Elternnetzwerk eltern@henkel.com bietet allen Henkel-Eltern sich über Themen rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auszutauschen und natürlich gegenseitig zu unterstützen. Einzelne Arbeitsgruppen kümmern sich zudem um die konkrete Mitgestaltung eines familienfreundlichen Arbeitsplatzes.
Trotz dieser vielseitigen Maßnahmen bleibt jedoch die Wichtigkeit eines grundsätzlichen, gesellschaftlichen Problems bestehen: das Idealbild einer perfekten Mutter muss sich noch ändern.
Haben Sie Kinder und sind gleichzeitig berufstätig? Was sind Ihre Herausforderungen? Was wünschen Sie sich an Unterstützung von Ihrem Arbeitgeber?